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Hinterbliebenschutz wird unterschätzt PDF Drucken E-Mail

 

Zwei Drittel der Bundesbürger wissen nicht, wie hoch eine Risikoabsicherung sein muss, um Hinterbliebene im Todesfall finanziell abzusichern. Nur gut 35 Prozent schätzen richtig ein, wie sie eine existenzbedrohende Lage beim Wegfall des Hauptverdieners vermeiden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung unter 1.052 Deutschen, die das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen durchgeführt hat.
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Zum Schutz der Hinterbliebenen sollten Familien das Vier- bis Fünffache ihres Jahresbruttoeinkommens als Versicherungssumme versichern. Ein Fünftel der Bundesbürger geht jedoch davon aus, dass die Höhe eines einfachen Jahreseinkommens genügt, um in den schweren Zeiten nach dem Tod eines Partners finanziell über die Runden zu kommen. Doch die Belastungen durch Hypotheken, Ausbildungskosten oder Kosten für die Kinderbetreuung übersteigen schnell die Summen, die eine betroffene Familie leisten kann.

Die gesetzliche Hinterbliebenenversorgung, eine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, reicht da selten. Sie beträgt im Höchstfall 55 Prozent der Rente des verstorbenen Versicherten. Im Durchschnitt beträgt die gesetzliche Hinterbliebenenrente in Deutschland monatlich 535 Euro. Die Höhe der gesetzlichen Leistung ist 63% der Deutschen jedoch nicht bewusst: Lediglich 37 Prozent der Bundesbürger wissen laut Studie der Hannoverschen, wie hoch die durchschnittliche gesetzliche Hinterbliebenenversorgung ist. Genauso viel können keine Angaben machen, der Rest schätzt den Betrag deutlich höher.

 
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